Startseite » Die besten CFD-Broker in Deutschland 2026
Geschrieben von Emmanuel Ifeanyi Emmanuel Ifeanyi
Emmanuel Ifeanyi - Author at BestBrokers.comEmmanuel Ifeanyi ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und spezialisiert auf Forex-, Aktien- und Kryptohandel. Er ist für den Großteil der Brokerbewertungen der Website verantwortlich und trägt mit detaillierter Recherche sowie praxisnahen Tests zu Handelsbedingungen, Gebühren, Kontotypen, verfügbaren Anlageklassen, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für unterschiedliche Tradertypen bei.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Author at BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort bringt er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in globalen Märkten, Portfoliomanagement, Derivaten und Fintech-Analyse in die Bewertung von Online-Brokern ein. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Analyse trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, Risikobewertung und realistischen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Author at BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Die Wahl des richtigen CFD-Brokers kann den Margin-Handel deutlich einfacher machen. Hunderte Online-Broker bieten CFDs an, wodurch die Auswahl schnell unübersichtlich wird. Hier findest du die am besten bewerteten CFD-Broker, ausgewählt nach verschiedenen Kriterien wie Trustpilot-Bewertung, Regulierung, Handelsgebühren, Anzahl der verfügbaren CFD-Märkte, Hebel, Einzahlungsmethoden und Auszahlungsdauer.

1Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: 4,2 ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
Top bewertet
2eToro logoeToro
Bewertung: 4,2 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
4FP Markets logoFP Markets
Bewertung: 4,9 ⭐
73,33 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
6Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,4 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld

Das Team von BestBrokers.com nutzt seine langjährige Erfahrung im Handel mit Derivaten, um Broker sorgfältig anhand praktischer Tests, öffentlich zugänglicher Regulierungsinformationen und Gebührenangaben zu bewerten. Berücksichtigt werden ausschließlich CFD-Broker, die unter der Aufsicht anerkannter Finanzaufsichtsbehörden tätig sind. Für Trader in Deutschland ist besonders wichtig, über welche EU- oder EWR-Gesellschaft ein Konto geführt wird, ob der Anbieter in Deutschland notifiziert ist und welche Schutzvorgaben dort gelten. Ein Abgleich mit der BaFin-Unternehmensdatenbank kann helfen, die Angaben eines Brokers zur Erlaubnis oder zum europäischen Pass einzuordnen.

Jede aufgeführte CFD-Plattform wird hinsichtlich Sicherheit, transparenter Preisgestaltung, nachvollziehbarer Kosten und der Einhaltung geltender Vorgaben zum Anlegerschutz geprüft.

Beste CFD-Broker im Vergleich

  1. Mindesteinzahlung
    0 USD
    Maximaler Hebel
    1:30 für Privatanleger in Australien, 1:500 für professionelle Trader und VFSC-Privatanleger
    Spreads ab
    0,00 Pips bei Zero-Konten, 0,9 Pips bei Standard-Konten
    Weitere Derivate-Produkte
    Nur CFDs
    Länderbeschränkungen
    Neuseeland, USA, Kongo, Nordkorea, Sudan, Somalia, Syrien, Myanmar, Jemen, Palästina, Irak, Afghanistan, Iran, Japan, Ontario, Russland, Spanien, Ukraine
    Regulierungsbehörden
    VFSC (Vanuatu), ASIC (Australien), FSA (Seychellen)
    Risikohinweis: Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion-Markets-Produkte. Der Handel mit Fusion-Markets-Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch Verlustrisiken, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und eignet sich nicht für alle Anleger. Du solltest die Finanzprodukt-Dienstleistungsbedingungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (auf unserer Website verfügbar) sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, Bedürfnisse und Anlageziele im Zusammenhang mit diesen Fusion-Markets-Produkten berücksichtigen und unabhängigen finanziellen Rat einholen.

    Fusion Markets ist ein CFD-Broker, der sich in erster Linie an Kunden in Australien richtet. Das Unternehmen wurde 2017 von erfahrenen Forex-Experten mit zusammen mehr als fünfzig Jahren Branchenerfahrung gegründet. Seit dem Start im Jahr 2019 bietet der Broker mit Sitz in Melbourne mehr als 250 CFDs aus verschiedenen Anlageklassen an. Dazu gehören gehebelte Kontrakte auf über 90 Fiat-Währungspaare, Rohstoffe, Aktienindizes und Aktien von 100 der größten börsennotierten Unternehmen in den USA.

    CFD-Trading ist über Zero- und Standard-Konten möglich, wobei keine Mindesteinzahlung erforderlich ist. Die Spreads im Zero-Konto beginnen ab 0 Pips, während im Classic-Konto ein Aufschlag von 0,9 Pips enthalten ist. Die verfügbaren Hebel hängen von der Volatilität des jeweiligen Basiswerts, dem Kontotyp und der zuständigen Regulierung ab. Nach den Vorgaben der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) können Privatkunden einen maximalen Hebel von 1:30 auf Major-Währungspaare sowie 1:20 auf Minor- und exotische Währungspaare sowie Gold nutzen.

    Professionelle Kunden sowie Nutzer unter der Regulierung der Vanuatu Financial Services Commission (VFSC) können Positionen mit einem Hebel von bis zu 1:500 auf Währungspaare und Metalle handeln, sofern die Eigenkapitalanforderungen des Brokers erfüllt werden. Fusion Markets bietet professionellen Kunden und VFSC-Kunden keinen Schutz vor negativem Kontostand. Der australische Broker unterstützt mehrere CFD-Plattformen, darunter TradingView, cTrader, MetaTrader 4, MetaTrader 5 sowie den browserbasierten WebTrader (MT4).

  2. Mindesteinzahlung
    50 USD / 50 GBP (100 AUD) für Standard- und Raw-MT4/MT5-Konten
    Maximaler Hebel
    1:30 für Privatanleger aus der EU, 1:500 für professionelle Trader und Nutzer außerhalb der EU
    Spreads ab
    1,0 Pip bei Standard-Konten, 0,0 Pips bei Raw-Konten (die Mindest-Spreads variieren je nach gehandeltem Instrument)
    Weitere Derivate-Produkte
    Futures-CFDs (nur in ausgewählten Ländern verfügbar)
    Länderbeschränkungen
    Neuseeland, Japan, USA, Belgien, Irak, Iran, Nordkorea, Syrien, Liberia, Libyen, Jemen, Sudan, Afghanistan
    Regulierungsbehörden
    CySEC (Zypern), ASIC (Australien), FSA (Seychellen), FSCA (Südafrika), SCB (Bahamas), FSCM (Mauritius), CMA (Kenia)
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    FP Markets bietet seit 2005 regulierte Online-Trading-Dienstleistungen an und steht unter der Aufsicht verschiedener Finanzaufsichtsbehörden, darunter CySEC und ASIC. Das Unternehmen hat mehr als vierzig Branchenauszeichnungen erhalten, unter anderem für die Qualität der Orderausführung und hohe Kundenzufriedenheit.

    Der Broker ist auf CFDs spezialisiert und ermöglicht den Handel mit mehr als 10.000 Finanzinstrumenten. Dazu gehören über 70 Fiat-Währungen, 10.000 Aktien, wichtige globale Indizes, Metalle, Energierohstoffe, Agrarrohstoffe, Anleihen und Kryptowährungen.

    Privatkunden in der EU oder Australien können bei weniger volatilen Märkten wie Major-Währungspaaren einen maximalen Hebel von 1:30 nutzen. Trader, die die Voraussetzungen für ein professionelles Konto erfüllen, können Positionen mit bis zu 1:500 auf Gold, Silber, Major- und Minor-Währungspaare handeln, bis zu 1:200 auf Indizes, bis zu 1:100 auf die meisten Energierohstoffe und Platin, bis zu 1:20 auf Aktien sowie bis zu 1:2 auf Kryptowährungen.

    FP Markets gibt eine durchschnittliche Orderausführung mit geringer Latenz von rund 40 Millisekunden an. Mit Raw-Konten sind Spreads ab 0 Pips möglich. Der Handel bei FP Markets wird über verschiedene Plattformen unterstützt, darunter MT4, MT5, WebTrader und Iress Trader. Zusätzlich stehen Direct Market Access (DMA) und Electronic Communication Network (ECN) Pricing zur Verfügung, wodurch transparentere Kurse, höhere Liquidität und vollständige Markttiefe ermöglicht werden.

  3. Mindesteinzahlung
    • 0 USD beim ECN Standard-Konto.
    • 0 USD beim ECN Prime-Konto.
    • 20.000 USD beim ECN Institutional-Konto.
    Maximaler Hebel
    1:500 für alle Forex-Paare.
    Spreads ab
    • 0,8 Pips beim ECN Standard-Konto.
    • 0,1 Pips beim ECN Prime-Konto.
    • 0,0 Pips beim ECN Institutional-Konto.
    Weitere Derivate-Produkte
    Futures auf Energieprodukte, Indizes, Gold, Silber und US-Staatsanleihen (10 Jahre).
    Länderbeschränkungen
    Afghanistan, Algerien, Amerikanisch-Samoa, Belarus, Burundi, Kamerun, Kanada, Zentralafrikanische Republik, Republik Kongo, Elfenbeinküste, Kroatien, Kuba, Eritrea, Gazastreifen, Guam, Guinea-Bissau, Iran, Irak, Japan, Kenia, Kosovo, Libanon, Libyen, Mali, Mosambik, Myanmar, Nigeria, Nördliche Marianen, Panama, Philippinen, Puerto Rico, Russland, Südsudan, Sudan, Somalia, Syrien, Tansania, Ukraine, Vereinigte Staaten, Amerikanische Jungferninseln, Jemen.
    Regulierungsbehörden
    FMA (Neuseeland), FSA (Seychellen).
    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.

    BlackBull Markets wurde 2014 gegründet und bietet Zugang zu mehr als 26.000 CFD-Märkten, darunter über 70 Währungspaare, Rohstoffe, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. CFD-Trader können bei ausgewählten Märkten einen Hebel von bis zu 1:500 nutzen. Der Broker arbeitet mit ECN-Preismodellen und bezieht Kursdaten von mehreren Liquiditätsanbietern wie Barclays, Citibank, Credit Suisse und JPMorgan Chase.

    Privatkunden mit geringerem Handelsvolumen können ein ECN Standard-Konto ohne Provisionen eröffnen. Dieses Konto bietet keine Mindesteinzahlung und Spreads ab 0,8 Pips. Erfahrenere Trader können ein ECN Prime-Konto mit einer Mindesteinzahlung von 2.000 USD nutzen. Hier fallen Round-Turn-Provisionen von 6 USD an, dafür beginnen die Spreads bereits ab 0,1 Pips. Zusätzlich bietet BlackBull Markets institutionelle Konten an, die aufgrund der hohen Einstiegshürde von 20.000 USD jedoch nicht für Privatkunden geeignet sind.

    Orders können über TradingView, cTrader, MT4 oder MT5 platziert werden. Darüber hinaus unterstützt der Broker Copy Trading über die eigene Plattform BlackBull CopyTrader. Reguliert wird BlackBull Markets von der Financial Markets Authority (FMA) in Neuseeland sowie der Financial Services Authority (FSA) der Seychellen. Kundengelder werden auf getrennten Konten bei der neuseeländischen ANZ Bank verwahrt. Für Privatkunden bietet der Broker in der Regel Schutz vor negativem Kontostand, auch wenn dies in den rechtlichen Dokumenten nicht ausdrücklich erwähnt wird.

  4. Mindesteinzahlung
    Ersteinzahlung: 50 USD bis 10.000 USD je nach Land; weitere Einzahlungen: 50 USD für die EU, 10 USD für das Vereinigte Königreich, 1 USD für die USA
    Maximaler Hebel
    1:30 (EU, Vereinigtes Königreich, MENA, Australien), 1:400 (Seychellen)
    Spreads ab
    1 Pip für Währungen, 2 Pips für Rohstoffe, 0,02 Punkte für Indizes, 0,15 % für Aktien- und ETF-CFDs, 1 % für Kryptowährungen
    Weitere Derivate-Produkte
    Futures, Optionen (nur in ausgewählten Ländern verfügbar)
    Länderbeschränkungen
    Kanada, Pakistan, Albanien, Algerien, Bahamas, China, Krim, Kuba, Curaçao, Ägypten, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Kenia, Liberia, Libanon, Macau, Moldau, Montenegro, Myanmar, Neuseeland, Nigeria, Panama, Russland, Saudi-Arabien, Serbien, Südafrika, Tansania, Türkei, Ukraine, Venezuela, Simbabwe und weitere
    Regulierungsbehörden
    ASIC, FCA, DFSA, AMF, CySEC, SEC, FSRA, GFSC, MFSA, FINRA, FSA (Seychellen), OAM, DNB (Registrierung)
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 68 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    eToro wurde 2007 von drei Unternehmern aus Tel Aviv unter dem Markennamen RetailFX gegründet. Das Unternehmen nahm Differenzkontrakte erstmals 2013 in sein Angebot auf. Heute stellt der Broker CFDs auf eine breite Auswahl von über 7.000 Vermögenswerten bereit, darunter Krypto- und Fiat-Währungen, Aktien, Indizes, Energierohstoffe, börsengehandelte Fonds (ETFs) und Metalle.

    CFD-Trading steht nur Kunden aus bestimmten Ländern zur Verfügung, darunter Australien, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union. Kunden mit Wohnsitz in den USA haben aufgrund der dortigen gesetzlichen Vorgaben keinen Zugang zu diesem Derivateprodukt. Für Kunden außerhalb der USA gelten die von ESMA und ASIC festgelegten Hebelbegrenzungen von maximal 1:30 für Privatkonten beziehungsweise 1:20 für Minor-Währungspaare und Gold.

    Professionelle Trader sind von diesen Begrenzungen ausgenommen und können Hebel von bis zu 1:400 nutzen. Für ein professionelles Konto müssen jedoch verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden, darunter ein Finanzportfolio mit einem Wert von mehr als 500.000 USD. Neben dem Handel mit Derivaten betreibt eToro außerdem ein Social-Trading-Netzwerk mit Millionen Nutzern aus über 140 Ländern.

    Der Service wird über die OpenBook-Plattform von eToro angeboten, mit der Nutzer die Trades anderer Investoren kopieren können. Die Plattform funktioniert auf Desktop-Geräten ebenso wie auf Smartphones und Tablets. Zusätzlich stehen kostenlose Apps im App Store und bei Google Play zur Verfügung.

  5. Mindesteinzahlung
    10 USD (keine Verpflichtung zur Kontofinanzierung)
    Maximaler Hebel
    1:30 (Privatanleger – ASIC, CySEC, FCA); 1:500 (professionelle Trader); 1:400 (CMA)
    Spreads ab
    Mindest-Spread: 1,0 Pip beim Standard-Konto, 0,0 Pips beim Razor-Konto
    Weitere Derivate-Produkte
    Spread Betting (Vereinigtes Königreich), CFDs auf Forex, Rohstoffe, Währungsindizes, Kryptowährungen, Aktien, ETFs, Dividenden auf Indizes, Dividenden auf Aktien
    Länderbeschränkungen
    Belgien, USA, Spanien, Japan, Südkorea, Syrien, Jemen, Kanada, Tunesien, Myanmar, Kasachstan, Libanon, Iran, Puerto Rico, Belarus, Argentinien, Neuseeland, Libyen, Liberia und weitere
    Regulierungsbehörden
    CySEC (Zypern), ASIC (Australien), DFSA (Dubai), BaFin (Deutschland), FCA (Vereinigtes Königreich), CMA (Kenia), FSA (Seychellen)
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,7 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    Pepperstone bietet Zugang zu mehr als 1.400 CFD-Instrumenten aus verschiedenen Märkten. Der Broker verfügt über Lizenzen von mehreren Finanzaufsichtsbehörden, darunter FCA, BaFin, CySEC und ASIC.

    Die Spreads beginnen für Standard-Konten ab 1,0 Pips. Razor-Konten bieten Spreads ab 0,0 Pips bei einer Provision von 3,50 USD pro Standard-Lot je Handelsseite. Pepperstone unterstützt verschiedene Plattformen, darunter MT4, MT5, TradingView und cTrader.

    Der maximale Hebel für Privatkunden hängt von der jeweiligen Regulierung ab. In Europa und Australien liegt der übliche Höchsthebel für Privatkonten bei 1:30. Zusätzlich ermöglicht Pepperstone die Beantragung professioneller Konten, wodurch ein Hebel von bis zu 1:500 verfügbar werden kann.

  6. 6. XM
    Mindesteinzahlung
    5 USD (Ultra Low-, Zero- und Standard-Konto), 10.000 USD (Aktien-Investmentkonto)
    Maximaler Hebel
    1:30 (CySEC, ASIC), 1:1000 (FSCA, IFSC)
    Spreads ab
    0,6 Pips bei Ultra Low Micro- und Ultra Low Standard-Konten; 0,0 Pips beim XM Zero-Konto
    Weitere Derivate-Produkte
    Aktien-Derivate, Turbo-Warrants auf Aktien
    Länderbeschränkungen
    Israel, USA, Kanada, Iran, Russland, Jemen, Syrien, Spanien, Portugal und Belgien (für die europäische Einheit)
    Regulierungsbehörden
    CySEC (Zypern), IFSC (Belize), ASIC (Australien), FSCA (Südafrika), FSC (Mauritius), FSA (Seychellen), DFSA (Dubai)
    Risikohinweis: CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,82 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    XM bietet über MT4 und MT5 Zugang zu rund 1.400 Finanzinstrumenten. Kunden können zwischen verschiedenen Kontotypen wählen, wobei Trader aus bestimmten Ländern zusätzlich ein Cent-Konto nutzen können. Wer kleinere Positionsgrößen handeln möchte, kann das XM Ultra Low Micro-Konto verwenden. Dieses arbeitet mit einer Kontraktgröße von 1.000 Einheiten und einem Mindesthandelsvolumen von 0,1 Lot (100 Einheiten).

    Trader mit Fokus auf niedrige Handelskosten können das XM Zero-Konto nutzen. Hier fällt eine Provision von 3,50 USD pro Standard-Lot und Handelsseite an, während die Spreads bei verschiedenen Märkten bereits ab 0,0 Pips beginnen.

    XM verfügt über Lizenzen von mehreren Finanzaufsichtsbehörden, darunter CySEC, ASIC und die Financial Sector Conduct Authority (FSCA). Kunden in bestimmten Ländern profitieren zusätzlich vom Schutz vor negativem Kontostand, wodurch Privatkunden nicht mehr verlieren können als das verfügbare Guthaben auf ihrem Handelskonto. Die maximal verfügbaren Hebel unterscheiden sich je nach Regulierung und reichen von 1:30 in Australien und der EU bis zu 1:1000 für Kunden unter der Belize-Gesellschaft.

  7. Mindest­einzahlung
    • Keine Mindesteinzahlung für die Einheiten unter FCA, FSC, SCB und CMVM.
    • Nutzer aus Brasilien – 100.000 BRL.
    • Nutzer aus China – 500 USD.
    Maximaler Hebel
    • EU- und Vereinigtes Königreich-Einheiten: 1:30 für große Forex-Paare; 1:20 für kleinere und exotische Forex-Paare.
    • FSC-Einheit – dynamischer Forex-Hebel bis zu 1:1000.
    • SCB-Einheit – 1:200.
    Spreads ab
    • Forex ab 0,5 Pips.
    • Aktien und ETFs ab 0,02 USD pro Aktie.
    • Indizes und Anleihen ab 0,010.
    • Kryptowährungen ab 0,000.
    • Rohstoffe ab 0,0003.
    Weitere Derivate-Produkte
    • Index-Futures.
    • Rohstoff-Futures.
    • Rohstoffe (Spot).
    Länderbeschränkungen
    Japan, USA, Kanada, Nordkorea, Kuba, Afghanistan, Irak, Syrien, Iran, Amerikanisch-Samoa, Libyen, Kongo, Belarus
    Regulierungsbehörden
    FCA, FSC, SCB, CVM, CMVM
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    ActivTrades verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Finanzbranche und wurde 2001 gegründet. Der Broker besitzt Lizenzen von mehreren Finanzaufsichtsbehörden, darunter FCA, FSC Mauritius, die Securities Commission of the Bahamas (SCB) sowie die portugiesische CMVM. ActivTrades bietet Zugang zu über 1.000 handelbaren Märkten, darunter 54 Forex-Paare, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Anleihen, ETFs und Kryptowährungen.

    Der Broker richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Trader und bietet verschiedene Kontotypen für unterschiedliche Erfahrungsstufen an, darunter Privatkonten, professionelle Konten und Demokonten. Zusätzlich stehen für berechtigte Kunden islamische Konten ohne Swap-Gebühren zur Verfügung. ActivTrades bietet außerdem verschiedene Lernangebote wie Webinare, Seminare und Handbücher an.

    Für Ein- und Auszahlungen unterstützt der Broker verschiedene Zahlungsmethoden, darunter Banküberweisungen, Apple Pay, Google Pay, Kredit- und Debitkarten sowie mehrere E-Wallets. Kunden unter den Offshore-Gesellschaften können zusätzlich Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Tether, Ripple und Stellar für Zahlungen nutzen. Insgesamt stehen 11 Kontowährungen zur Auswahl. Einzahlungen sind grundsätzlich kostenlos, mit Ausnahme von Kredit- und Debitkarten, bei denen Gebühren zwischen 0,5 % und 1,5 % anfallen. Auszahlungen sind per Bankkarte, Banküberweisung, E-Wallet oder Kryptowährung möglich. Gebühren fallen lediglich bei USD-Banküberweisungen in Höhe von 12,50 USD an.

Vergleich der Anzahl der handelbaren Währungspaare bei den vorgestellten Brokern

Diagramm wird geladen

Top 7 CFD-Broker im Vergleich

CFD-BrokerBandbreite der zugrunde liegenden VermögenswerteMindesteinzahlungMinimale VertragsgrößeMaximaler Hebel (Einzelhandel)Maximaler Hebel (Pro)Swap-Gebühren*SpreadNegativsaldoschutzTrustpilot-Bewertung
1. FP Markets10.000+50 USD/EUR (100 AUD)0,01 (1.000 Einheiten)1:301:5002,59 % (Verkauf), -5,74 % (Kauf)0,0 Pips bis 1,3 Pips je nach Kontotyp.Ja (CySEC, ASIC Einheiten).4,9 ⭐
2. Fusion Markets250+0 USD/EUR0,01 (1.000 Einheiten), 0,1 für handelbare Instrumente1:30 (Haupt-FX-Paare)1:5002,30 % (EUR/USD)ab 0,00 Pips (Zero-Konto)Ja (ASIC-Einheit)4,8 ⭐
3. AvaTrade1.250+100 USD/EUR0,01 (1.000 Einheiten)1:301:4000,0009 % (Verkaufen), -0,0070 % (Kaufen)0,9 PipsJa4,7 ⭐
4. Pepperstone1.200+0 USD0,011:301:5002,5 % handelbare Instrumente, Aktien.1,0 Pips (Standard-Konto), 0,0 Pips (Razor-Konto).Ja4,4 ⭐
5. eToro6.000+50 USD/EUR oder 100 USD/EUR je nach Wohnsitz (10 USD/EUR für das Vereinigte Königreich, 1 USD/EUR in den USA).0,01 (1.000 Einheiten)1:301:400EUR/USD: 0,00000013 USD/EUR (Verkauf), -0,00007987 USD/EUR (Kauf).Ab 1 PipJa (FCA, CySEC, ASIC, MFSA, FSA Seychelles Einheiten).4,2 ⭐
6. Oanda1.700+0 USD/EUR (25 USD/EUR für Trustly, Visa, Mastercard)0,01 (1.000 Einheiten)1:301:2000,00161 % (Verkaufen), -0,00592 % (Kaufen)0,1 bis 0,6 Pips – abhängig vom KontotypJa (CySEC, FCA, ASIC-Einheiten)4,1 ⭐
7. XM Group1.300+5 USD/EUR0,1 (Ultra-Low-Mikro-Konto); 0,01 (Ultra-Low-Standard-Konto und XM Zero Konto)1:30 (CySEC, ASIC); 1:1.000 (FSCA); 1:100 - 1:200 (IFSC)N/VVariable Sätze0,6 Pips Ultra-Low-Mikro- und Ultra-Low-Standardkonten; 0,0 Pips XM-Zero-KontoJa (nur in bestimmten Ländern)2,7 ⭐
*Swap-Gebühren variieren je nach zugrunde liegendem Vermögenswert. Die oben genannten Werte gelten für EUR/USD-CFDs.

So bewerten wir CFD-Broker

BestBrokers.com verfolgt bei der Bewertung von CFD-Brokern einen umfassenden Ansatz. Dabei werden verschiedene Kriterien berücksichtigt, die sowohl die Risiken als auch die Vorteile der jeweiligen Handelsplattform abdecken. Das Team testet die Dienstleistungen jedes aufgeführten Brokers selbst.

Das Bewertungssystem analysiert jeden Broker anhand von Handelskosten, Regulierung, Orderausführung, Auswahl an CFDs, Zahlungsabwicklung, Handelssoftware und Maßnahmen zum Anlegerschutz. Für jedes Kriterium wird eine individuelle Bewertung auf Basis eines Fünf-Sterne-Systems vergeben. Die finale Platzierung ergibt sich aus der Gesamtbewertung aller Kategorien und spiegelt die Qualität sowie die Gesamtleistung des jeweiligen Brokers wider. Die wichtigsten Bewertungsbereiche findest du im Folgenden.

  1. Lizenzen und Regulierung

    Eine gültige Lizenz und eine verlässliche Regulierung sind entscheidend für die Sicherheit der Kundengelder und fließen daher besonders stark in die Bewertung ein. Das Team prüft, welche Aufsichtsbehörden den jeweiligen CFD-Broker regulieren. Für deutsche Kunden sind insbesondere BaFin und EU-/EWR-Aufsichten wie CySEC relevant; internationale Behörden wie ASIC, FCA und FINMA können zusätzliche Hinweise auf die Aufsichtsqualität geben, ersetzen aber nicht automatisch den europäischen Schutz für Privatkunden.

  2. Kontotypen und Mindesteinzahlungen

    BestBrokers.com berücksichtigt, ob Handelsplattformen eine Mindesteinzahlung verlangen und wie hoch diese ausfällt. Zudem prüft das Team die verfügbaren Kontotypen, um festzustellen, ob der Broker sowohl für Privatkunden als auch für als professionell eingestufte Trader geeignet ist. Für Nutzer in Deutschland wird zusätzlich berücksichtigt, ob EUR als Kontowährung verfügbar ist und ob gängige Zahlungsmethoden wie SEPA-Überweisungen unterstützt werden. Ebenfalls bewertet werden der Registrierungsprozess sowie die Einfachheit und Geschwindigkeit der Verifizierung.

  3. Kontogebühren und Trading-Kosten

    Die Tester erfassen alle Kosten, die beim Handel mit Derivaten bei den jeweiligen Brokern anfallen. Dazu gehören unter anderem Spreads, Übernachtgebühren, Gebühren für garantierte Stop-Loss-Orders und Inaktivitätsgebühren. Zusätzlich werden auch Kosten für Ein- und Auszahlungen sowie mögliche Währungsumrechnungsgebühren berücksichtigt. Broker mit kostenlosen Ein- und Auszahlungen in EUR erhalten in diesem Bereich die höchsten Bewertungen.

  4. Verfügbare Trading-Plattformen

    Die angebotene Handelsplattform hat großen Einfluss auf das gesamte Handelserlebnis. Das Team prüft die verfügbaren Plattformen und testet jede einzelne im Hinblick auf Bedienung, Funktionen und Benutzerfreundlichkeit. Bewertet werden unter anderem die allgemeine Nutzererfahrung, Anpassungsmöglichkeiten, Charting-Tools, Zeitintervalle, technische Indikatoren und weitere wichtige Funktionen.

  5. Mobile Apps und Kompatibilität

    Broker mit starken mobilen Lösungen ermöglichen den Handel mit Derivaten auch über Smartphones und Tablets. Dafür werden die mobilen Apps der jeweiligen Anbieter heruntergeladen, installiert und auf verschiedenen Geräten getestet. So bewertet das Team unter anderem Kompatibilität, Leistung und inwieweit die Apps denselben Funktionsumfang wie die Desktop-Plattformen bieten.

  6. Anlageklassen

    Das Team prüft außerdem, welche Anlageklassen für den Handel mit Hebel verfügbar sind. Broker mit einer größeren Auswahl an handelbaren Märkten erhalten höhere Bewertungen als Anbieter, die beispielsweise ausschließlich Forex-CFDs anbieten. Je nach Strategie kann es hilfreich sein, Positionen über verschiedene Anlageklassen hinweg handeln zu können, darunter Rohstoffe, Aktien, Anleihen, Indizes und Kryptowährungen, sofern diese für Privatkunden der jeweiligen EU-/EWR-Gesellschaft angeboten werden.

  7. Geschwindigkeit der Orderausführung

    Die Tester analysieren die Ausführungsgeschwindigkeit der Orders auf jeder Handelsplattform, da diese langfristig einen großen Einfluss auf die Trading-Ergebnisse haben kann. Zusätzlich wird geprüft, wie der Broker Orders zur Ausführung weiterleitet. Anbieter mit transparentem Ausführungsmodell, klaren Ausführungsgrundsätzen und nachvollziehbaren Angaben zu Slippage, Requotes und Liquiditätsquellen erhalten in diesem Bereich in der Regel bessere Bewertungen. Entscheidend ist, ob Kunden verstehen können, wie Preise entstehen und wann Orders abgelehnt, angepasst oder zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt werden.

  8. Qualität des Kundensupports

    In diesem Bereich berücksichtigt das Team verschiedene Faktoren wie durchschnittliche Antwortzeiten, verfügbare Kontaktmöglichkeiten, Erreichbarkeit des Supports und unterstützte Sprachen. Schneller, professioneller und idealerweise deutschsprachiger Kundenservice wird in dieser Kategorie besonders positiv berücksichtigt, ebenso gut verständliche Hilfeseiten und rechtliche Dokumente für Kunden in Deutschland.

  9. Research und Weiterbildung

    Broker mit umfangreichen Lern- und Analyseangeboten von erfahrenen Marktanalysten erhalten in diesem Bereich die höchsten Bewertungen. Die Tester von BestBrokers prüfen unter anderem Marktanalysen, kostenlose Webinare, Video-Tutorials zum CFD-Trading, E-Books, Glossare und Online-Kurse.

  10. Sicherheit und Anlegerschutz

    Da gehebelte Positionen sehr schnell zu hohen Verlusten führen können, berücksichtigt die Bewertung auch die Schutzmaßnahmen, die CFD-Broker für Privatkunden anbieten. Dazu gehören unter anderem Hebelbegrenzungen, automatische Margin-Glattstellungen, Schutz vor negativem Kontostand sowie standardisierte Risikohinweise zum CFD-Handel. Bei EU-/EWR-Brokern müssen diese Vorgaben für Privatkunden umgesetzt sein; außerhalb des EU-/EWR-Raums können sie fehlen oder anders ausgestaltet sein.

Die Vorteile des CFD-Handels

Trotz der Risiken, die mit gehebelten Derivaten verbunden sind, kann CFD-Trading Vorteile für Trader bieten, die über das nötige Wissen, die entsprechende Erfahrung und fundierte Marktkenntnisse verfügen. CFDs eignen sich eher für aktive, kurzfristig orientierte Strategien als für den klassischen langfristigen Vermögensaufbau. Wenn dir diese Grundlagen noch fehlen, solltest du zunächst ein Demokonto nutzen oder dir die Grundlagen zum CFD-Trading auf BestBrokers.com ansehen.

  1. Margin und Hebel

    Differenzkontrakte (CFDs) ermöglichen es Tradern, mit Margin und Hebel größere Positionen mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz zu eröffnen. Die Einzahlung dient dabei als Sicherheitsleistung für die erforderliche Margin, während der Broker den Zugang zur entsprechend größeren Positionsgröße ermöglicht. Ein Beispiel: Bei einem Hebel von 1:30 bewegt eine Margin von 1.000 € eine Position von 30.000 €; eine Marktbewegung von 1 % entspricht dann 300 € vor Kosten. Dadurch steigen sowohl die möglichen Gewinne als auch die potenziellen Verluste.

  2. Kein direkter Kauf des Basiswerts

    Beim Handel mit CFDs kaufst du den zugrunde liegenden Basiswert nicht direkt. CFDs sind Verträge zwischen dir und dem Broker: Ausgeglichen wird die Differenz zwischen dem Preis bei Eröffnung und dem Preis bei Schließung der Position. In Deutschland sind Gewinne und Verluste aus CFD-Geschäften steuerlich relevant; maßgeblich sind die Regeln zur Besteuerung von Kapitalerträgen und deine persönliche Situation. Viele ausländische Broker führen keine deutsche Kapitalertragsteuer automatisch ab, sodass Gewinne und Verluste häufig selbst in der Steuererklärung angegeben werden müssen.

  3. Keine feste Laufzeit

    Viele CFDs haben im Gegensatz zu Futures-Kontrakten keine feste Laufzeit. Trader können gehebelte Positionen über längere Zeit offen halten, solange ausreichend Margin vorhanden ist und die vom Broker berechneten Übernachtgebühren getragen werden. Bei bestimmten Futures-CFDs oder kontraktbezogenen CFDs kann es jedoch Verfalltermine oder automatische Rollovers geben. CFDs bieten außerdem die Flexibilität, Positionen jederzeit zu schließen – entweder um Gewinne mitzunehmen oder um weitere Verluste zu begrenzen.

  4. Long- und Short-Positionen

    CFDs bieten eine hohe Flexibilität beim Trading, da du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen kannst. Dadurch sind Long- und Short-Positionen möglich. Erfahrene Trader nutzen CFDs außerdem häufig, um ihre Portfolios kurzfristig in Phasen hoher Volatilität abzusichern. Eine solche Absicherung verursacht jedoch Kosten und schützt nicht in jedem Marktszenario vollständig vor Verlusten.

  5. Viele Möglichkeiten zur Marktdiversifikation

    CFD-Broker bieten Zugang zu einer großen Auswahl an Basiswerten, wodurch du deine Handelsstrategien breiter aufstellen und verschiedene Märkte über ein einziges Konto handeln kannst. So lässt sich das Risiko einzelner Marktbewegungen besser streuen, indem du auf unterschiedliche Entwicklungen bei Indizes, Aktien, Währungspaaren, Rohstoffen, ETFs, Staatsanleihen und weiteren Märkten spekulierst.

Verfügbare Anlageklassen bei CFD-Brokern

Die von BestBrokers.com aufgeführten Handelsplattformen unterstützen CFD-Trading über verschiedene Anlageklassen hinweg und ermöglichen je nach Anbieter den Handel mit Hunderten von Märkten. Zu den wichtigsten Basiswerten für CFDs gehören Forex-Paare, Aktien, Rohstoffe und Indizes. Einige Broker bieten zusätzlich CFDs auf Kryptowährungen, Anleihen oder ETFs an; bei Kunden in Deutschland hängt das konkrete Angebot von der jeweiligen EU-/EWR-Gesellschaft und den regulatorischen Vorgaben ab.

Forex-Paare

Ein Forex-Paar besteht aus zwei Währungen, wobei die erste Währung (Basiswährung) gegenüber der zweiten Währung (Kurswährung) notiert wird. Währungspaare werden in drei Kategorien unterteilt: Major-Währungspaare (z. B. EUR/USD, GBP/USD), Minor-Währungspaare (z. B. AUD/JPY, EUR/GBP) und exotische Währungspaare (z. B. EUR/TRY, AUD/MXN).

Aktien

Derivate wie CFDs ermöglichen es Tradern, auf Kursbewegungen von Aktien zu spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Unternehmensanteile direkt zu besitzen. Da beim CFD-Trading keine echten Aktien gehalten werden, besteht auch kein Anspruch auf Stimmrechte oder die Teilnahme an Hauptversammlungen. Dividendenanpassungen können jedoch abhängig von Unternehmensmaßnahmen vom Broker gutgeschrieben oder belastet werden. Aktien-CFDs sind daher nicht mit einem klassischen Wertpapierdepot zu verwechseln.

Rohstoffe

Die aufgeführten Broker bieten über Derivate wie CFDs Zugang zu verschiedenen Rohstoffmärkten. Dazu gehören in der Regel harte und weiche Rohstoffe wie Gold, Silber, Rohöl, Erdgas, Zucker und Weizen. Ein Vorteil von Rohstoff-CFDs besteht darin, dass sie im Vergleich zu klassischen Futures-Kontrakten meist einen geringeren Kapitaleinsatz erfordern.

Indizes

Indizes messen die Gesamtentwicklung einer Gruppe von Aktien und bilden meist die größten Unternehmen einer bestimmten Börse ab. Bekannte Beispiele sind der DAX, der S&P 500 und der FTSE 100. Bei Brokern werden diese Märkte teilweise unter Handelsnamen wie „Germany 40“ oder „US 500“ geführt. Sie ermöglichen es Tradern, mit nur einer Position auf die Entwicklung eines gesamten Marktsegments zu setzen.

Anleihen

Anleihen sind Schuldinstrumente, die von Staaten oder Unternehmen zur Kapitalbeschaffung ausgegeben werden. Ihre Kurse werden unter anderem von Zinserwartungen, Bonität sowie Angebot und Nachfrage beeinflusst. Beim Handel über CFDs spekulierst du auf diese Kursbewegungen, ohne die Anleihe direkt zu halten. Die Margin-Anforderungen hängen von Broker, Kundeneinstufung und Regulierung ab; für Privatkunden in Deutschland/EU gelten die ESMA-Hebelgrenzen.

ETFs

Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Fonds, die verschiedene handelbare Vermögenswerte bündeln und über Broker an Börsen gekauft und verkauft werden. Sie ermöglichen Zugang zu verschiedenen Anlageklassen wie Anleihen, Währungen, Rohstoffen und Immobilien. Der Handel mit ETF-CFDs erlaubt zusätzlich den Einsatz von Hebel, wodurch sowohl potenzielle Gewinne als auch mögliche Verluste steigen. ETF-CFDs sind nicht mit einem ETF-Sparplan oder dem Kauf echter Fondsanteile zu verwechseln; du hast keinen Anspruch auf das Sondervermögen des Fonds.

Kryptowährungen

Die aufgeführten Broker bieten teilweise CFDs auf Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, XRP (Ripple) und Litecoin an. Dabei handelst du ein Derivat und besitzt keine Coins direkt. Für Privatkunden in Deutschland/EU fällt der maximale Hebel für Krypto-CFDs im Vergleich zu anderen Anlageklassen besonders niedrig aus, da Kryptowährungen sehr starken Kursschwankungen unterliegen. Bei echten Krypto-Assets gelten in der EU zusätzliche Regeln, unter anderem durch MiCA; Krypto-CFDs bleiben dagegen Finanzderivate und können nicht in eine eigene Wallet übertragen werden.

Hebelbegrenzungen

Mit Hebel kannst du größere Marktpositionen handeln, als dein eingesetztes Kapital allein ermöglichen würde. Die hinterlegte Margin dient dabei als Sicherheitsleistung. Dadurch können sich Verluste bei ungünstigen Marktbewegungen deutlich schneller erhöhen. Viele Finanzaufsichtsbehörden weltweit begrenzen deshalb den maximalen Hebel für Privatkunden, um die Risiken beim CFD-Trading zu reduzieren.

Die Begrenzungen unterscheiden sich je nach Rechtsraum und gelten nicht für als professionell eingestufte Kunden. Broker, die in der EU und im EWR tätig sind, müssen die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) im Jahr 2018 eingeführten Hebelgrenzen einhalten. Die Werte variieren je nach Anlageklasse und deren Volatilität wie folgt:

  • 1:30 für Major-Währungspaare.
  • 1:20 für Minor- und exotische Währungspaare, Gold sowie wichtige Indizes wie DAX, FTSE 100, S&P 500, DJI 30 und NQ 100.
  • 1:10 für andere Rohstoffe und Indizes mit geringerer Marktkapitalisierung.
  • 1:5 für einzelne Aktien, Anleihen und börsengehandelte Fonds.
  • 1:2 für Kryptowährungen.

Je höher die Volatilität eines Vermögenswerts ist, desto niedriger ist der maximale Hebel, auf den Trader zugreifen können.

Für Trader in Deutschland ist entscheidend, dass das Konto bei einer EU- oder EWR-Gesellschaft geführt wird, wenn du den europäischen Anlegerschutz nutzen möchtest. Bei Angeboten außerhalb des EU-/EWR-Raums können andere Hebel, abweichende Nachschusspflichten und andere Beschwerdewege gelten. Höhere Hebel bedeuten daher nicht automatisch bessere Handelsbedingungen.

Die Einstufung als professioneller Kunde ist auch in Deutschland/EU an Voraussetzungen geknüpft, etwa Erfahrung, Handelsaktivität und Vermögenswerte. In der Praxis müssen dafür in der Regel mehrere Kriterien erfüllt sein, zum Beispiel ausreichende Handelsaktivität, ein großes Portfolio an Finanzinstrumenten und einschlägige Berufserfahrung im Finanzsektor. Wer als professioneller Kunde eingestuft wird, kann höhere Hebel nutzen, verzichtet dafür aber auf Teile des Schutzes für Privatkunden.

Ordertypen im CFD-Trading

Bevor du dich für einen regulierten CFD-Broker entscheidest, solltest du die wichtigsten Orderarten im Derivatehandel kennen und wissen, wann sie sinnvoll eingesetzt werden. Jede Orderart hat eigene Eigenschaften und erfüllt einen bestimmten Zweck. Im Folgenden findest du sechs der am häufigsten verwendeten Orderarten beim CFD-Trading.

  1. Market-Orders werden häufig genutzt, wenn du eine Position sofort zum aktuellen Marktpreis eröffnen möchtest. Bei langsamer Orderausführung oder starken Kursschwankungen kann es jedoch zu Slippage kommen.
  2. Stop-Orders weisen den Broker an, einen Kauf oder Verkauf zum aktuellen Marktpreis auszuführen, sobald der Basiswert einen festgelegten Kurs erreicht – den sogenannten Stop-Preis. Sobald dieser ausgelöst wird, verwandelt sich die Stop-Order in eine Market-Order und wird zum nächstmöglichen Marktpreis ausgeführt. Der Ausführungskurs kann daher vom Stop-Preis abweichen.
  3. Limit-Orders weisen den Broker an, zu einem festgelegten Kurs oder besser zu kaufen oder zu verkaufen. Buy-Limit-Orders werden zum festgelegten Limitpreis oder darunter ausgeführt, Sell-Limit-Orders zum Limitpreis oder darüber. Eine Ausführung ist bei dieser Orderart jedoch nicht garantiert.
  4. Take-Profit-Orders helfen aktiven Tradern dabei, Gewinne automatisch mitzunehmen, wenn sich der Markt in die gewünschte Richtung bewegt. Dabei wird die Position bei einem zuvor festgelegten Kursniveau geschlossen.
  5. Trailing-Stop-Orders dienen dem Risikomanagement und dem Schutz bereits erzielter Buchgewinne. Sie funktionieren ähnlich wie normale Stop-Orders, passen den Stop-Preis jedoch automatisch an positive Kursbewegungen an – bei Long-Positionen nach oben und bei Short-Positionen nach unten. Die Order wird erst ausgelöst, wenn sich der Markt um einen festgelegten Abstand gegen die Position bewegt und das Trailing-Stop-Niveau erreicht wird. So können Gewinne weiterlaufen, während Verluste begrenzt bleiben.
  6. One-Cancels-the-Other-Orders (OCO) verbinden zwei bedingte Orders miteinander – meist eine Stop-Order und eine Limit-Order. Sobald eine der beiden Orders ausgeführt wird, wird die andere automatisch gelöscht.

Beliebte Plattformen für CFD-Trading

Beim Handel mit Derivaten wie CFDs solltest du auf Plattformen mit umfangreichen Lernangeboten, zuverlässiger Orderausführung und leistungsstarken Analysewerkzeugen achten. Die folgenden Plattformen werden von vielen CFD-Brokern unterstützt. Wichtig ist jedoch: Die Plattform selbst ersetzt keine Brokerprüfung. Regulierung, Kontoführung, Preisstellung und Kundenschutz hängen vom jeweiligen Anbieter und der konkreten Vertragsgesellschaft ab.


MT4 MetaTrader 4 (MT4) bietet zahlreiche Funktionen für Analysen und individuelle Anpassungen. Die Plattform unterstützt das algorithmische Trading, kostenlose technische Indikatoren, anpassbare Charts, Hedging sowie einen Single-Thread-Strategietester. Damit kannst du Long- und Short-Positionen auf Tausenden von Märkten eröffnen, die dein Broker unterstützt.


MT5 MetaTrader 5 (MT5) ist der Nachfolger von MT4. Die Plattform bietet schnellere Orderausführungen sowie zusätzliche Funktionen wie Netting, Markttiefe (Depth of Market) und einen Multi-Thread-Strategietester. Für Einsteiger wirkt die Oberfläche von MT4 oft etwas übersichtlicher, während MT5 vor allem für den Handel verschiedener Anlageklassen bevorzugt wird.


cTrader cTrader bietet eine Copy-Trading-Funktion, mit der du Positionen ausgewählter Strategien automatisch im eigenen Konto spiegeln kannst. Vergangene Ergebnisse sind jedoch keine Garantie für zukünftige Entwicklungen, und dabei werden sowohl Gewinne als auch Verluste übernommen. Zusätzlich unterstützt cTrader bei einigen Brokern einen dynamischen Hebel, der sich abhängig von Positionsgröße und Risiko automatisch anpasst. Diese Funktion steht allerdings nicht bei allen Brokern mit cTrader zur Verfügung und muss sich bei EU-/EWR-Konten innerhalb der regulatorischen Hebelgrenzen bewegen.


ProRealTime ProRealTime bietet Zugriff auf mehr als hundert technische Indikatoren sowie eine große Auswahl an Zeitintervallen. Die Plattform unterstützt Orders auf Basis von Kursbewegungen und Trendlinien. Die Benutzeroberfläche ist klar aufgebaut und auf eine einfache Bedienung ausgelegt.


TradingView wurde 2011 gegründet und kombiniert eine leistungsstarke Charting-Plattform mit einem sozialen Netzwerk für Trader und Investoren. Nach eigenen Angaben nutzen weltweit mehr als 100 Millionen Menschen die Plattform. TradingView bietet verschiedene Orderarten, Hunderte technische Indikatoren und anpassbare Charts für eine detaillierte Marktanalyse. Die Plattform ist sowohl kostenlos als auch in kostenpflichtigen Abomodellen verfügbar.


Kosten beim CFD-Trading

Die Kosten beim CFD-Trading hängen stark von Broker, Markt und Haltedauer ab. Auch wenn viele Anbieter niedrige Einstiegskosten ausweisen, solltest du die wichtigsten Gebühren kennen, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Für Trader in Deutschland ist außerdem wichtig, Handelskosten und Steuern getrennt zu betrachten: Brokergebühren mindern zwar das Handelsergebnis, ersetzen aber keine steuerliche Prüfung. Im Folgenden findest du die häufigsten Kosten beim CFD-Trading.

  1. Provisionen fallen meist nur beim Handel von gehebelten Aktien-CFDs an. Sie werden prozentual auf das gesamte Positionsvolumen berechnet, wobei viele Broker rund 0,10 % verlangen. Beispiel: Bei 5.000 € Positionsvolumen entspricht eine Provision von 0,10 % Kosten von 5 € je Transaktionsseite. Das Öffnen und Schließen einer Position gilt jeweils als separate Transaktion, weshalb die Provision auf beide Seiten berechnet wird.
  2. Spreads fallen vor allem bei Währungspaaren und Rohstoff-CFDs an. Die Handelskosten stecken dabei in der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs zum Zeitpunkt der Positionseröffnung. Je enger der Spread, desto niedriger die Transaktionskosten.
  3. Übernachtgebühren (Swap-Gebühren) entstehen bei gehebelten Positionen, die über das Ende des Handelstags hinaus offen bleiben. Damit gleicht der Broker die Finanzierungskosten der Position aus. Je nach Markt sowie Zinsdifferenz bei Währungspaaren oder zugrunde liegendem Finanzierungssatz bei anderen CFDs kann die Übernachtanpassung positiv oder negativ ausfallen.
  4. Gebühren für Marktdaten können anfallen, wenn du Echtzeit-Kursdaten bestimmter Finanzinstrumente abonnierst. Diese Kosten werden meist monatlich berechnet.
  5. Garantierte Stop-Loss-Orders sind mit zusätzlichen Kosten verbunden, deren Höhe je nach Broker und Markt variiert. Diese Orderart schützt Positionen vor Slippage und Kurslücken am Stop-Niveau. Die Zusatzgebühr wird in der Regel nur berechnet, wenn die garantierte Stop-Loss-Order tatsächlich ausgelöst wird.
  6. Einige CFD-Broker berechnen Gebühren für Ein- und Auszahlungen. SEPA-Überweisungen in EUR sind bei vielen EU-Brokern kostenlos, während Karten, E-Wallets oder Auszahlungen per Expresszahlung abweichend bepreist sein können. Broker mit schnellen und kostenlosen Zahlungsabwicklungen schneiden in diesem Bereich besser ab.
  7. Währungsumrechnungsgebühren können ebenfalls beim CFD-Trading anfallen. Diese entstehen meist dann, wenn Positionen in einer anderen Währung als der Kontowährung eröffnet oder Gewinne und Verluste entsprechend umgerechnet werden. Ein EUR-Konto reduziert solche Umrechnungen bei Euro-Märkten, beseitigt sie aber nicht automatisch beim Handel mit US-Aktien-CFDs oder USD-notierten Rohstoffen.
  8. Inaktivitätsgebühren betreffen Konten ohne Handelsaktivität über einen längeren Zeitraum – häufig nach zwölf Monaten ohne Nutzung. Broker ziehen dabei meist eine geringe monatliche Gebühr für die Kontoverwaltung vom verfügbaren Guthaben ab.

Schutzmaßnahmen für Privatanleger

Der Handel mit Derivaten auf Margin ist mit erheblichen Risiken verbunden – besonders für Trader ohne ausreichende Erfahrung oder Marktkenntnisse. Hebel wirken in beide Richtungen und verstärken sowohl Gewinne als auch Verluste. Zum Schutz von Privatkunden gelten in Deutschland und der EU einheitliche Vorgaben, die von den zuständigen Aufsichtsbehörden überwacht werden. Regulierte EU-Broker müssen Kundengelder grundsätzlich getrennt von eigenen Mitteln halten. Entschädigungssysteme greifen jedoch nur bei Ausfall eines Instituts und nicht bei Verlusten aus dem CFD-Handel; Umfang und zuständiges System hängen von der jeweiligen Vertragsgesellschaft ab. Für viele CFD-Produkte muss Privatkunden außerdem ein Basisinformationsblatt nach PRIIPs-Verordnung bereitgestellt werden, das Risiken, Kosten und mögliche Szenarien zusammenfasst.

  1. Margin-Glattstellungen sollen verhindern, dass Trader mehr verlieren als ihr verfügbares Kontoguthaben. Entwickeln sich gehebelte Positionen durch Marktbewegungen oder starke Volatilität deutlich gegen die Position, schließt der Broker automatisch einzelne oder alle offenen Trades. Nach den Vorgaben der ESMA müssen Broker in der EU CFD-Positionen von Privatkunden schließen, sobald das Eigenkapital auf dem CFD-Konto auf 50 % oder weniger der erforderlichen Initial Margin fällt.
  2. Der Schutz vor negativem Kontostand verhindert, dass Privatkunden bei starken Marktbewegungen mehr verlieren als das verfügbare Guthaben auf ihrem CFD-Konto. Dadurch wird das Risiko reduziert, dem Broker zusätzlich Geld schulden zu müssen.
  3. Standardisierte Risikohinweise müssen auf der Website jedes regulierten CFD-Brokers gut sichtbar dargestellt werden. Sie informieren über die Risiken des gehebelten Tradings und zeigen den Anteil der Privatkundenkonten, die beim Handel mit CFDs Verluste erzielen. Dieser Prozentsatz ist ein wichtiger Praxisindikator, weil er auf realen Kundenergebnissen des jeweiligen Anbieters basiert.
  4. Fragebögen zur Handelserfahrung dienen dazu, die Kenntnisse und Erfahrungen eines Kunden im CFD-Trading zu bewerten. So prüfen Broker im Rahmen der Angemessenheitsprüfung, ob ein Privatkunde für den Handel mit Hebel geeignet ist.
  5. Hebelbegrenzungen gelten für Privatkonten und legen fest, welchen maximalen Hebel Kunden beim Eröffnen von Positionen nutzen dürfen. Die genauen Grenzen hängen von der Volatilität des jeweiligen Basiswerts ab. Für Krypto-CFDs gilt für EU-Privatkunden eine besonders niedrige Grenze von 1:2.

Regulierung von CFD-Brokern

Derivatemärkte werden je nach Land von unterschiedlichen Finanzaufsichtsbehörden reguliert. Für deutsche Trader ist vor allem relevant, ob ein Anbieter über eine BaFin-Erlaubnis verfügt oder über eine EU-/EWR-Lizenz mit europäischem Pass in Deutschland tätig werden darf. Wichtig ist dabei der genaue Firmenname der Vertragsgesellschaft, denn dieselbe Broker-Marke kann mehrere Gesellschaften in unterschiedlichen Ländern betreiben.

Diese Behörden übernehmen verschiedene Aufgaben, darunter die Sicherung fairer Marktbedingungen, die Überwachung der finanziellen Stabilität lizenzierter Broker sowie den Schutz von Privatkunden vor möglichen Risiken im Trading. Aufsichten außerhalb des EWR können bei international tätigen Brokergruppen eine Rolle spielen, ersetzen aber nicht automatisch den europäischen Schutz für Privatkunden. Zu den Aufsichtsbehörden der aufgeführten CFD-Broker gehören:

  • FCA – die Financial Conduct Authority des Vereinigten Königreichs. Seit dem Brexit begründet eine FCA-Lizenz allein keine EU-Passrechte für Kunden in Deutschland.
  • ASIC – die Australian Securities and Investments Commission. Eine ASIC-Aufsicht kann für internationale Brokergruppen relevant sein, bietet deutschen Privatkunden aber nicht automatisch ESMA-Schutz.
  • CySEC – die Cyprus Securities and Exchange Commission; CySEC-Lizenzen können im Rahmen des europäischen Passes für Dienstleistungen in der EU und im EWR relevant sein.
  • FSCA – die Financial Sector Conduct Authority von Südafrika. Für deutsche Kunden ist sie vor allem dann relevant, wenn ein Konto ausdrücklich bei einer südafrikanischen Gesellschaft eröffnet wird.
  • FINMA – die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht der Schweiz. Die Schweiz gehört nicht zum EU-/EWR-Passsystem, weshalb die konkrete Vertragsstruktur entscheidend ist.
  • BaFin – die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Deutschland.
  • FMA – die Financial Markets Authority von Neuseeland. Eine FMA-Lizenz ist kein Ersatz für eine EU-/EWR-Erlaubnis, wenn du ausdrücklich europäischen Privatkundenschutz nutzen möchtest.
  • KNF – die Finanzaufsichtskommission von Polen. Als EU-Aufsicht kann sie im Rahmen des europäischen Passes für Dienstleistungen im EWR relevant sein.
  • MAS – die Monetary Authority of Singapore. Für Kunden in Deutschland ist sie nur relevant, wenn die Kontoeröffnung tatsächlich über eine entsprechend beaufsichtigte Gesellschaft erfolgt.

Länder mit Einschränkungen oder Verboten für den CFD-Handel

CFDs sind in Deutschland für Privatkunden grundsätzlich verfügbar, unterliegen aber den EU-/ESMA-Vorgaben. Dazu zählen unter anderem Hebelgrenzen, Schutz vor negativem Kontostand, Margin-Glattstellungen und standardisierte Risikohinweise. Einige Länder gehen über reine Hebelbegrenzungen hinaus und verbieten den Handel mit CFDs vollständig oder schränken ihn stark ein. Privatkunden in den folgenden Ländern können deshalb in der Regel keine CFDs handeln, selbst wenn ein internationaler Broker dort andere Produkte anbietet.


USA Flag USA – Die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) untersagen US-Privatanlegern grundsätzlich, CFD-Konten bei inländischen oder internationalen Brokern zu eröffnen. Die Aufsichtsbehörden begründen dies unter anderem damit, dass Differenzkontrakte außerbörslich gehandelte Produkte (OTC) sind und nicht über regulierte Börsen abgewickelt werden.


India Flag Indien – Sowohl das Angebot als auch der Handel mit CFDs sind in Indien derzeit stark eingeschränkt bzw. nicht zulässig. Wer aus Indien über ausländische Anbieter handeln möchte, sollte die aktuelle Rechtslage und die Vorgaben der zuständigen Behörden sorgfältig prüfen.


Belgium Flag Belgien – Belgien verhängte im August 2016 ein umfassendes Vertriebsverbot für binäre Optionen, bestimmte Forex-/CFD-Produkte und andere hochspekulative OTC-Derivate an Privatkunden und war damit eines der ersten Länder in Europa mit besonders strengen Vorgaben. Auslöser für das Verbot war eine Vielzahl von Beschwerden lokaler Privatanleger.


Brazil Flag Brasilien – Brasilien verfügt über einen gut entwickelten heimischen Handelsmarkt, allerdings ist das öffentliche Angebot von CFDs an Privatkunden stark eingeschränkt und an die Vorgaben der zuständigen Aufsicht gebunden.


Häufig gestellte Fragen & Antworten zu CFD-Brokern

  • Gibt es Kommissionen beim CFD-Trading?

    Einige Broker erheben Kommissionen für Aktien-CFDs, wobei die Gebühren je nach Anbieter und Handelsort variieren können. Wir empfehlen dir, die möglichen Kosten vorab zu prüfen oder den Kundensupport zu kontaktieren, falls du die Informationen nicht selbst finden kannst.

  • Worin unterscheiden sich CFDs und Spread Betting?

    Obwohl sie einige Gemeinsamkeiten haben, sind CFDs und Spread Betting nicht dasselbe. Beide sind Margin-Produkte, mit denen du Hebel nutzen und auf Kursbewegungen spekulieren kannst, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen. Beim Spread Betting setzt du einen bestimmten Geldbetrag pro Pip Kursbewegung.

    Angenommen, du gehst davon aus, dass der Aktienkurs eines Unternehmens steigt, und eröffnest eine Long-Position mit 20 USD pro Pip Kursbewegung. Steigt der Kurs um fünf Pips (5 p), erzielst du mit deinem Spread Bet einen Gewinn von 100 USD, zusätzliche Kosten nicht berücksichtigt. Fällt der Aktienkurs hingegen um fünf Pips, erleidest du einen Verlust von 100 USD. Im Gegensatz dazu werden bei CFDs die Kursdifferenzen zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung und der Schließung eines Kontrakts abgerechnet.

    Gewinne aus Spread Betting unterliegen in der Regel nicht der Kapitalertragsteuer, was bei CFDs nicht der Fall ist. Aus rechtlicher Sicht sind Differenzkontrakte weiter verbreitet als Spread Betting.

  • Sind CFD-Broker legal?

    Das hängt davon ab, wo du wohnst. Der CFD-Handel ist in den meisten Ländern weltweit legal, jedoch stark reguliert. In einigen wenigen Ländern gilt ein vollständiges Verbot dieses Derivateprodukts, wobei Belgien und die USA zu den bekanntesten Beispielen zählen.

  • Welche CFD-Broker eignen sich am besten für Anfänger?

    Die besten CFD-Broker für Anfänger sind Anbieter mit besonders intuitiven Plattformen, die dir die Orientierung erleichtern und das Ausführen von Trades mit Hebel vereinfachen. Zudem stellen sie eine breite Auswahl an Lernmaterialien und Marktanalyse-Tools bereit. Demokonten sind in der Regel verfügbar, sodass Anfänger risikofrei erste Erfahrungen mit dem Trading mit Hebel sammeln können.

  • Welche Plattform eignet sich für mich als CFD-Anfänger?

    Die meisten Trader, die aktiv mit Derivaten handeln, nutzen MT4 oder MT5. Für Anfänger können diese beiden Plattformen jedoch unübersichtlich sein, da sie viele Funktionen bieten. Wir empfehlen dir daher, nach einem CFD-Broker zu suchen, der eine eigene Trading-Software verwendet. Einige proprietäre Plattformen sind besonders intuitiv und einfach zu bedienen.

Geschrieben von E. Ifeanyi | Fachredakteur Eugene Lee, CFA | Übersetzt von Marcus Jungnickel